Die Spielbank

Die Spielbank, früher eleganter Ort mit Kleidungsvorschriften für die Highsociety um am Roulettetisch das Glück herauszufordern, ist heute auch für Menschen mit wenig Einsatzmöglichkeiten der Treffpunkt für einen vergnüglichen Abend. Haben sich auch die Kleidungsvorschriften nicht sehr geändert, so merkt man doch einen amerikanischen Einfluss bei den Spielmöglichkeiten. Denkt man an große Spielbanken, so muss natürlich Monte Carlo genannt werden, aber auch deutsche Spielbanken wie Baden-Baden und Bad Wiessee haben einen guten Ruf in der Spielerwelt.

Im Spielkasino kann der Spieler immer noch Roulette spielen und seine Chips auf seine Lieblingszahlen setzen. Ob Rot oder Schwarz oder bestimmte Zahlenkombinationen, wenn sich die Roulettekugel ihren Weg bahnt, dann steigt bei vielen Spielern der Blutdruck und man hofft auf einen Gewinn und die richtige Zahl. Mag auch so Mancher hier mit einem sicheren System spielen, so kann man bei diesem Spiel doch eigentlich nur auf sein Glück vertrauen. Aber nicht jeder Spieler strebt gleich beim Eintritt in eine Spielbank auf den Roulettetisch zu, viele vergnügen sich lieber an den Spielautomaten. Die Slotmachine, beliebte amerikanische Variante der Spielautomaten sorgt mit einem Hebelzug fürs große Spielvergnügen. Wer hier drei gleiche Symbole in einer Reihe erspielt, der kann sich über einen Gewinn freuen. Neue Geräte können auch ohne die Hebelvariante arbeiten.

Roulette

Für den Liebhaber von Kartenspielen bietet das Spielcasino Spiele wie Baccara, Black Jack oder Poker an. Wer hier sein Glück versucht, der kann mit den richtigen Kartenzusammensetzungen beim Poker ein Full House oder Royal Flush erlangen und sich die Einsätze der anderen Spieler sichern. Ob dabei immer eine Sonnenbrille, ein Cap und das berühmte Pokerface erforderlich sind, dass können nur die Pokerprofis auf ihren großen Turnieren beantworten. Für wen Pokern zu aufregend ist, der kann sich bei den Kartenspielen auch Baccara und Black Jack, im Deutschen auch Siebzehn und Vier genannt, widmen. Wer bei Siebzehn und Vier am Tisch sitzt, der sollte vom Groupier nicht mehr Karten verlangen, als beim Zusammenzählen eine Summe von 21 erreichen. Dagegen sollte der Spieler beim Baccara nicht mehr als neun Punkte erreichen.

Für Würfelspiele kann der Casinogast den Crapstisch besuchen und mit den beiden Würfeln sein Glück versuchen. Wer Würfelspiele liebt, der kennt diese amerikanische Variante, die dort in keinem Spielkasino fehlen darf. Wirft der Spieler der am Tisch der Shooter ist, mit seinen beiden Würfeln eine Augenzahl von sieben oder elf, so hat der auf jeden Fall gewonnen. Da es keinen Würfelbecher gibt, werden die Würfel mit der Hand geworfen. Je nach Casino werden in Deutschland bei diesem Spiel unterschiedliche Varianten gespielt.

Wer zwischendurch eine Pause vom Spielgeschehen braucht, der kann im Casino auch ein Glas Champagner oder einen Whiskey an der Bar trinken. Will man ein Casino in Deutschland besuchen, so muss man seinen Ausweis in der Tasche haben, denn nur Volljährige dürfen hier die heiligen Hallen betreten. Das Spielen im Casino kann ein teures Vergnügen sein und wer Angst hat, sich in den finanziellen Untergang zu spielen, der kann sich für weitere Besuche sperren lassen. So ist der Zutritt ins Casino verwehrt und Suchtgefährdete werden vor sich selber geschützt.

Besieht man sich deutsche Spielcasinos, so kann man schon bei der Architektur vergangene, elegante Zeiten erkennen, in denen Roulette und Bacarra auch königliche Spiele waren. Das Spielcasino kann auch in der heutigen Zeit ein Anlass sein, sich elegant zu kleiden und den Abend als ein besonderes Event zu feiern.

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